Lachen weckt die Lebensfreude
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| LachYoga bewirkt: |
Freisetzung von Glückshormone (Endorphine) |
Förderung der Heilungsprozesse bei Krankheiten |
Lockerung der Muskulatur |
Ausbremsen der Produktion der Stresshormone Adrenalin und Cortisol |
Stärkung des Immunsystems |
Linderung bzw. Heilung von Schmerzen |
Bewirkung des unbewusst-richtig tiefen Atmens |
Aktivierung und Stärkung des Herz-Kreislauf-Systems |
Anregung des Stoffwechsels |
Regelung der Produktion von Cholesterin |
"Massage" des Zwerchfells und positive Wirkung auf die inneren Organe |
Öffnung des Blickes für neue, kreative Betrachtungsweisen
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Lachyoga (Hasya-Yoga oder auch Yogalachen genannt) ist eine Form des Yoga,
bei der das grundlose Lachen (Sanskrit, Hasya) im Vordergrund steht. Die
Lachyogaübungen sind eine Kombination aus Dehn- und Atemübungen verbunden
mit fiktiven und pantomimischen Übungen, die zum Lachen anregen. Beim Lachyoga
soll der Mensch über die motorische
Ebene zum Lachen kommen; ein anfangs künstliches Lachen soll so in echtes
Lachen übergehen.
Die Technik des Lachyoga hat ihren Ursprung in den Selbstversuchen des
Wissenschaftsjournalisten Norman Cousins.
Weltweit verbreitet wurde Lachyoga von Madan Kataria, einem praktischen
Arzt aus Mumbai. Er verband Yogatechniken mit Lachübungen und entwickelte
daraus eine Methode, die Menschen zum Lachen bringen soll. Kataria gründete
1995 den ersten Lachclub in Indien - 2007 gibt es weltweit mehr als 5.000
Clubs.
An jedem ersten Sonntag im Mai feiert die Lachyoga-Bewegung den Weltlachtag.
Beim Lachyoga wird ohne Zuhilfenahme von Witzen gelacht, denn nach Katarias
Theorie ist die Wirkung des Lachens unabhängig vom Grund des Lachens. Es
sei daher nicht notwendig, Humor zu haben. Durch Blickkontakt und Gruppendynamik
entstehe ein echtes Lachen, das sich verbreitet. Zitat Madan Kataria: "Wir
lachen nicht, weil wir glücklich sind - wir sind glücklich, weil wir lachen!"
Die Ergebnisse der Lachforschung (Gelotologie) deuten darauf hin, dass
Lachen gesund ist und das allgemeine Wohlempfinden steigert. Durch das Lachen
würden entzündungshemmende und schmerzstillende Substanzen freigesetzt, Stresshormone
abgebaut und das Immunsystem würde gestärkt. Des Weiteren würde der Sauerstoffaustausch
im Gehirn erhöht, das Herz-Kreislaufsystem in Schwung gebracht, die Atmung
verbessert und der Stoffwechsel angeregt. Lachen könne auch helfen, Stress
abzubauen. Da man nicht gleichzeitig lachen und denken kann, soll Lachyoga
eine positive Auswirkung auf den Geist haben. Ähnlich wie bei einer Meditation
führe das Lachen zu einer geistigen Entspannung. Zudem berichten Teilnehmer
von Lach-Seminaren immer wieder, dass sie danach nicht nur eine positivere
Grundstimmung hatten, sondern auch freier und kreativer im Denken waren.
Die Teilnehmer werden angeregt, das Lachen auch außerhalb der Lach-Seminare
zu kultivieren und möglichst täglich zu lachen. |
| Quelle:www.wikipedia.de |